"Es trübt mein Auge sich in Glück und Licht" | Über den Blick in der Literatur | ISBN 9783503122332

"Es trübt mein Auge sich in Glück und Licht"

Über den Blick in der Literatur

herausgegeben von Claude Haas, Nils Reschke, Kenneth S. Calhoon und Eva Geulen
Mitwirkende
Herausgegeben vonClaude Haas
Herausgegeben vonNils Reschke
Herausgegeben vonKenneth S. Calhoon
Herausgegeben vonEva Geulen
Beiträge vonKenneth S. Calhoon
Beiträge vonPatrizio Collini
Beiträge vonJürgen Fohrmann
Beiträge vonIrmgard Gephart
Beiträge vonBernhard Greiner
Beiträge vonClaude Haas
Beiträge vonGerhard Neumann
Beiträge vonNorbert Oellers
Beiträge vonGünter Oesterle
Beiträge vonAlexander Pleschka
Beiträge vonNils Reschke
Beiträge vonStephan Schindler
Beiträge vonAnna-Lena Scholz
Beiträge vonRalf Simon
Beiträge vonAdam Soboczynski
Beiträge vonHartmut Steinecke
Beiträge vonBrigitte Weingart
Beiträge vonMarkus Winkler
Buchcover "Es trübt mein Auge sich in Glück und Licht"  | EAN 9783503122332 | ISBN 3-503-12233-8 | ISBN 978-3-503-12233-2
Germanisten; Literaturwissenschaftler; Kulturwissenschaftler; Bibliotheken, Institute

"Es trübt mein Auge sich in Glück und Licht"

Über den Blick in der Literatur

herausgegeben von Claude Haas, Nils Reschke, Kenneth S. Calhoon und Eva Geulen
Mitwirkende
Herausgegeben vonClaude Haas
Herausgegeben vonNils Reschke
Herausgegeben vonKenneth S. Calhoon
Herausgegeben vonEva Geulen
Beiträge vonKenneth S. Calhoon
Beiträge vonPatrizio Collini
Beiträge vonJürgen Fohrmann
Beiträge vonIrmgard Gephart
Beiträge vonBernhard Greiner
Beiträge vonClaude Haas
Beiträge vonGerhard Neumann
Beiträge vonNorbert Oellers
Beiträge vonGünter Oesterle
Beiträge vonAlexander Pleschka
Beiträge vonNils Reschke
Beiträge vonStephan Schindler
Beiträge vonAnna-Lena Scholz
Beiträge vonRalf Simon
Beiträge vonAdam Soboczynski
Beiträge vonHartmut Steinecke
Beiträge vonBrigitte Weingart
Beiträge vonMarkus Winkler
Die Beiträge des Bandes spüren der motivischen und der darstellungstheoretischen Bedeutung und Funktion des Blicks in der Literatur insbesondere seit dem 18. Jahrhundert nach. Sie heben ausdrücklich auf methodische und thematische Vielfalt ab; in den Blick rücken somit auch die Wechselbeziehungen zwischen der Literatur und anderen Diskursen, Disziplinen und Medien: Optik und Theologie, philosophische Anthropologie und Kunstgeschichte, Militärgeschichte und Film.
Dabei zeichnet sich ab, dass die Literatur die vielfach beobachtete subjektformierende Qualität des Blicks weit mehr als Frage denn als Tatsache oder Programm verhandelt. Diese Konstellation lässt sich vom modernen Liebesblick und der Faszination als „bezauberndem“ Blickkontakt über den Blick auf die Landschaft bis hin zum Blick in den Mikro- oder Makrokosmos hinein verfolgen und sie tangiert grundsätzlich auch die formale und performative Dimension literarischer Texte. Emphatisierungen des Blicks münden folglich nicht selten in Poetiken eines unverfügbaren Multiperspektivismus, eines „Versehens“ oder gar der Blindheit. Es zeigt sich hierbei nicht nur, wie kompliziert, voraussetzungsreich und unkontrollierbar der Blick in der und von der Literatur eingesetzt wird, sondern auch seine mehr oder weniger latente Gewalt. In diesem Sinne machen die Beiträge des Bandes die Literatur als einen Ort der Kritik und der Subversion des Blicks und des Blickwechsels lesbar.