„Kinne bietet mit der Aufarbeitung einen tiefen Einblick in das Sozialgefüge des St. Petristiftes und liefert wertvolle Informationen zu Bildungsstand, Karriereformen und personellen Netzwerken der Kanoniker sowie zur regionalen und ständischen Zusammensetzung des Kapitels. [...] das gelungene Handbuch [...] Kinne hat damit einen gewichtigen Beitrag zur Kirchengeschichte der Stadt Bautzen, der Oberlausitz und des Meißner Bistums geleistet und stellt der Stiftsforschung eine breite Materialbasis zur Verfügung.“
Alexander Wieckowski in: Jahrbuch für deutsche Kirchengeschichte Band 38/39 (2014/2015), 312-317
„Dem Anliegen der Germania Sacra, ihren Bänden künftig verstärkt „den Charakter eines Handbuches“ zu verleihen, entspricht Kinnes Opus in vorbildlicher Weise. Das Wagnis, ein solches Grundlagenwerk im Rahmen einer akademischen Qualifikationsarbeit anzugehen und rasch in Druck zu bringen, hat der Bearbeiter erfolgreich gemeistert – was umso erfreulicher ist, als eine quellenfundierte Arbeit über das Petristift, nicht zuletzt aufgrund von dessen enger personeller Verflechtung mit dem Meißner Domkapitel, eine wichtige Ausgangsbasis für weitere Forschungen zur Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der mitteldeutschen Bistumslandschaft bietet.“
Peter Wiegand in: Neues Archiv für sächsische Geschichte 87 (2016), S. 370-371
„Insgesamt legt Kinne eine sehr detailreiche und grundlegende Arbeit zu einem der wenigen Kollegiatstifte des ehemaligen Bistums Meißen vor und verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise deren besondere Stellung.“
Ulrike Siewert in: Zeitschrift für Historische Forschung 45.3 (2018), 528-530