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Antje Dreist ist eine Autorin, die in ihren Werken auf persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Themen eingeht. Geboren 1967 in Mecklenburg, stammt sie aus einer politisch aktiven Familie. Ihre Buchreihe “FATUM” behandelt einzigartige Erfahrungen, die Sprachlosigkeit hinterlassen und gleichzeitig die Augen öffnen. In diesen Büchern beschreibt sie, wie sie sich von Übergriffen anderer Menschen befreit hat. Ein bemerkenswertes Werk von ihr ist “Fatum”, in dem sie ihre Lebenserinnerungen teilt. Die Gedichte und fragmentarischen Episoden aus ihrem Leben beschreiben ihren fremdbestimmten Weg, der nach ihrer ersten Einweisung in die Psychiatrie sich fortsetzte. Neben “Fatum” hat sie auch andere Werke veröffentlicht, darunter “Mein Hundeleben” und „Zersetzungsmethodik des MfS, durch Eltern und Bruder“. Ihre Bücher decken ein von Macht durchzogenes Fürsorgesystem auf und thematisieren Missbrauchserfahrungen sowie die Angst vor äußerer Kontrolle. Antje Dreist setzt sich mutig für diejenigen ein, die oft verstummt werden und kämpft gegen ein System, das Opfer schafft, anstatt ihnen zu helfen.