Pegida von Lars Geiges | Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft? | ISBN 9783839431924

Pegida

Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?

von Lars Geiges, Stine Marg und Franz Walter
Mitwirkende
Autor / AutorinLars Geiges
Autor / AutorinStine Marg
Autor / AutorinFranz Walter
Buchcover Pegida | Lars Geiges | EAN 9783839431924 | ISBN 3-8394-3192-1 | ISBN 978-3-8394-3192-4
Leseprobe

Mathias Richter, Märkische Allgemeine Zeitung, Potsdam, 18./19.04.2015: Seine Stärken hat das Buch dort, wo es den Forschern gelang, mit Pegida-Anhängern in sogenannten organisierten Gruppendiskussionen über strittige Themen wie Islam, Ausländer, das Verhalten der Politiker, Öffentlichkeit, Euro, Heimat oder Demokratie ins Gespräch zu kommen.

Ruth Jäger, ekz, 19 (2015): Eine gelungene Mischung aus kritischer Analyse und der Bemühung um eine verstehende Innensicht der psychosozialen Lagen, die die ›Pegidisten‹ ernst nimmt und auch zu Wort kommen lässt.

Malte Thran, www.socialnet.de, 05.05.2015: Die Studie ist ein wichtiger Beitrag zur Analyse der neuen rechten Bewegung Pegida, sie ist ohne Frage eine Pflichtlektüre für die sozialwissenschaftlich interessierten BeobachterInnen/ForscherInnen.

Eckhard Jesse, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2015: Die brandaktuelle Inspektion [erhellt] informationsreich aus erster Hand eine in ihrer Resonanz beispiellose Bewegung, die das Misstrauen [...] gegenüber dem Establishment verdeutlicht.

Rüdiger Wenzel, Lübecker Nachrichten, 14./15.06.2015: Eine interessante Analyse der Protestbewegung und der Motive eines Teils ihrer Anhänger. Es liefert viele Fakten und Beobachtungen.

Frank Kaltofen, Portal für Politikwissenschaft, 18.06.2015: Als umfassender Materialaufriss stellt das Buch eine Pionierarbeit da, an der man schwer vorbeikommen wird.

Börsenblatt, 27 (2015): Facettenreich.

multimania, 55 (2015): Als umfassender Materialaufriss stellt das Buch eine Pionierarbeit dar, an der spätere Autoren nur schwer vorbeikommen werden.

Michael Kohlstruck, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 6 (2016): Die zusammenfassende Deutung aus politikwissenschaftlicher, nicht aus politischer Sicht ist ein Beitrag zur Versachlichung: Pegida wird als Korrelat der etablierten Elitenpolitik und als regionalspezifisches Phänomen sichtbar.

Riem Spielhaus, Journal of Muslims in Europe 7 (2018): This monographs greatest strengths are its detailed account of the narratives that were shared by the demonstrators in focus group discussions and its description, based on quantitative surveys, of demonstrators social and political backgrounds.

Petra Hemmelmann, Politikum, 2 (2017): Ein vielseitiges Buch mit vielen Diskussionsimpulsen. Der multimethodische Zugang, dessen zentrale Erkenntnisse in nur wenigen Wochen zu Papier gebracht wurden, verdient Respekt.

Albrecht Lüter, Forschungsjournal Soziale Bewegungen, 28/3 (2015): Ein sehr lesenswertes Exempel einer politischen Wissenschaft, die im besten Sinn frei von akademistischen Berührungsängsten gegenüber einer unordentlichen Gegenwart – und auch gegenüber eigener Unfertigkeit – ist. Das Wühlen auf der schmutzigen Seite der Gesellschaft wird hier nicht dünkelhaft vermieden, sondern zum Ausweis wissenschaftlicher Exzellenz.

Benno Hafeneger, Journal für politische Bildung, 4 (2015): Ein informatives Buch mit vielschichtigen Einblicken in das Phänomen PEGIDA.

Carolin Hasenpusch, marx21, 3 (2015): Besonders der empirische Teil [...] ist beeindruckend umfangreich. Um mehr über Pegida zu erfahren und die Komplexität der Demonstrationen zu verstehen, eignet sich das Buch gut.

Die Neue Ordnung, 70/2 (2016): Ein kurzweilig zu lesendes Buch, das beträchtlichen Erkenntnisgewinn bringt.

Wolfgang Taus, Neue Zürcher Zeitung, 28.08.2015: Eine facettenreiche Momentaufnahme.

Michael Jäger, Der Freitag, 09.04.2015: Den Ansatz des Autorenteams [...] kann man nur begrüßen: Sie wollen eine ›öffentliche Wissenschaft‹ vorführen, die nicht wartet, bis ein Phänomen am Ende und das Kind in den Brunnen gefallen ist, um dann sichere Daten zu präsentieren, sondern die eingreift mit dem verfügbaren vorläufigen Wissen.

Besprochen in: shz. de, 20.03.2015, Anne-Beatrice ClasmannAugsburger Allgemeine, 20.03.2015Wirtschaftswoche, 21.03.2015Mediendienst Integration, 30.03.2015Luzerner Zeitung, 05.04.2015LETNA PARK, 07.04.2015, Katja SchickelDer Tagesspiegel, 06.04.2015, Matthias MeisnerMaecenata-Notizen, 1 (2015)BZgA-Info-Dienst, 2 (2015)Börsenblatt, 18 (2015), Sabine SchmidtDEMO, 5-6 (2015)Süddeutsche Zeitung, 26.05.2015, Jan Bielickiderstandard. at, 28.05.2015, Birgit BaumannBBE-Newsletter, 12.05.2015Rundbrief Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit, 154/2 (2015)IDA-NRW, 21/2 (2015)Sydsvenskan, 26.06.2015, Arvid Jurjakshttp://www. maecenata. eu, 8 (2015)Neue Zürcher Zeitung, 28.08.2015, Wolfgang Taushttp://www. kritisch-lesen. de, 06.10.2015, Johanna BröseJournal für politische Bildung, 4 (2015), Benno HafenegerBBE-Newsletter, 19 (2015)Die Neue Ordnung, 70/2 (2016)Soziologische Revue, 40/4 (2017), Matthias QuentJournal of Muslims in Europe 7 (2018), Riem Spielhaus

monitor, 69/5 (2015): Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die demografischen Daten und besonders die Einblicke in die Gedankenwelt der Pegidisten sind wertvolle Bausteine für die weiter nötige Diskussion.

Christoph Adler, Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 28 (2016): Den Göttinger Autoren ist eine ausgewogene Bestandsaufnahme gelungen, welche die Auswirkungen politischer Heimatlosigkeit und kultureller Entfremdung thematisiert, ohne die problematischen Aspekte der Protestbewegung zu bagatellisieren.

Marcus Krämer, Sächsische Zeitung, 21.03.2015: Gerade die Gesprächsprotokolle [...] sind es, die das Buch lesenswert machen. Sie geben Einblick in die Gedankenwelt jener Demonstranten, die mit sich reden lassen.

Armin Pfahl-Traughber, Humanistischer Pressedienst, 10.04.2015/http://www.bnr.de, 17.04.2015: Beachtlich ist der analytische Blick und hohe Informationsgehalt.

Stiftung&Sponsoring, 2 (2015): Facettenreiche Studie.

Werner van Bebber, www.tagesspiegel.de, 22.04.2015: Das nennt man lebendige Wissenschaft.

Riem Spielhaus, Journal of Muslims in Europe 7 (2018): This monographs greatest strengths are its detailed account of the narratives that were shared by the demonstrators in focus group discussions and its description, based on quantitative surveys, of demonstrators social and political backgrounds.

Pegida

Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?

von Lars Geiges, Stine Marg und Franz Walter
Mitwirkende
Autor / AutorinLars Geiges
Autor / AutorinStine Marg
Autor / AutorinFranz Walter
Sie spazieren gegen die »Islamisierung des Abendlandes«, skandieren »Wir sind das Volk« und schimpfen auf die »Lügenpresse«: Die Demonstrationen von Pegida bewegten 2014/15 ganz Deutschland. Nicht nur (aber vor allem) in Dresden, wo Pegida ihren Anfang nahm, wurden Zehntausende mobilisiert. Medien und Politik rätselten: Was ist Pegida? Woher kommt die Bewegung? Was macht sie aus und was treibt ihre Aktiven an? Dieses Buch liefert erste Erkenntnisse. Das Göttinger Autorenteam hat Pegida-Demonstrationen beobachtet und Interviews, Gruppendiskussionen sowie eine Onlineumfrage durchgeführt. So konnte ein tiefer Einblick in die Einstellungen und Überzeugungen der Pegida-Anhängerschaft gewonnen werden. Auch die Gegendemonstranten von NoPegida wurden vom Göttinger Institut für Demokratieforschung untersucht: Inwiefern unterscheiden sich die Lager? Entstanden ist eine facettenreiche Studie, die erste Auskünfte gibt über Pegida sowie über die Verfassung der deutschen Gesellschaft im Jahr 2015 insgesamt.